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Zahlungsinstitut

Eine weitere Etappe der BfG Genossenschaft am Weg zur Vollbank wird die Gründung der Gemeinwohl Zahlungsdienstleistungen AG sein. Mit dieser landläufig auch als „kleine Bank“ bezeichneten Unternehmensform planen wir, ab 2018 Österreichs erstes Gemeinwohl-Konto anzubieten: ein Konto für Private und Unternehmen, mit Sozialbeitrag, Bankomat- und Kreditkarte!

Das Gemeinwohl-Konto

Das Gemeinwohl-Konto wendet sich sowohl an Privatpersonen – insbesondere unsere Genossenschafter/-innen – als auch an Unternehmen und Vereine. Die Konditionen werden auf die Bedürfnisse der entsprechenden Zielgruppen ausgearbeitet.
Folgendes ist jedenfalls für alle Gemeinwohl-Konten geplant:

  • Online-Konto zur Durchführung von Zahlungsverkehr, inkl. Bankomat- und Kreditkarte, d.h. Bargeld abheben an allen Bankomaten weltweit
  • Nur elektronische Zahlungsvorgänge, keine Einzahlung von Bargeld (weil keine Filialen)
  • Kontoüberschreitung mit marktüblichen Zinsen
  • Keine Verzinsung von Guthaben 
  • Gemeinwohl-Beitrag: Ein kleiner Beitrag kann pro Monat an ein Projekt deiner Wahl gehen (z.B. Beitrag zu Sozial-Konten, Umweltinitiativen, etc.)

Gemeinwohl gibt es nicht umsonst

Im Gegensatz zum üblichen Bankgebaren wird das zukünftige BfG Zahlungsinstitut die Kontoführung nicht über Finanzspekulationen querfinanzieren. Der Ausschluss von Spekulationsgeschäften ist eines unserer wesentlichen Elemente – wir werden keine spekulativen Aktien- oder Anleihegeschäfte auf dem internationalen Kapitalmarkt durchführen. Weiters möchten wir über die Kontoführungs-Gebühren auch einen Gemeinwohl-Beitrag finanzieren. Das Gemeinwohl-Konto für Privatpersonen wird nach heutiger Planung 8,– Euro/Monat kosten. Die monatlichen Kosten für Firmenkonten sollen, je nach Nutzung, zwischen 15,– und 30,– Euro liegen.

 

BfG Gemeinwohl-Banking im Überblick