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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Frequently Asked Questions

Idee

Wie will die Bank den Gründungsgedanken wahren?

Die Bank für Gemeinwohl wird als private Bank in den Händen einer Genossenschaft auch langfristig auf das Gemeinwohl bedacht sein. Die Entwicklung jener Institute, die ebenfalls mit hehren Zielen gegründet wurden, heute aber unter der Prämisse von Gewinnmaximierung operieren, will die Bank für Gemeinwohl vermeiden, indem ...

  • sie den Verkauf spekulativer Bankprodukte kategorisch ausschließt und sich rein dem Kerngeschäft einer Bank widmet;
  • sie Partizipation in sämtlichen Organen und Arbeitsgruppen fördert;
  • sie höchsten Wert auf Transparenz legt und dieser Anspruch stets auch intern absichtsvoll von den Mitgliedern der Genossenschaft kontrolliert werden soll;
  • sie darüber hinaus begleitend Bildungsarbeit zum Thema Spekulation, Finanzmarkt, Bankenwesen etc. betreibt und sich selbst an deren Inhalten misst;
  • die Genossenschaft eine Arbeitsgruppe „Hüter/-in der Vision“ installiert hat, die den Prozess des „Hütens der Vision“, der letztendlich von allen Genossenschafter/-innen gemeinsam getragen werden muss, kontinuierlich anregt, stetig hinterfragt und entsprechende Initiativen vorschlägt.

Was hat es mit der Einladung der Bank auf sich, auf die Sparzinsen zu verzichten?

Für Spareinlagen gibt es grundsätzlich marktnahe Zinsen. Einlagekundinnen und -kunden werden aber zu einem teilweisen oder vollständigen Zinsverzicht eingeladen. Dieser Verzicht ist freiwillig – es können also auch jene Menschen ihr Geld zur Bank für Gemeinwohl bringen, die auf Sparzinsen nicht verzichten wollen.
Guthaben auf Girokonten werden nicht verzinst. Kurzfristige Kontoüberziehungen sind individuell nach Beratung und in beschränktem Ausmaß möglich. Dabei bieten wir Überziehungszinsen an, die unserem Verständnis von Fairness entsprechen und daher geringer als bei „konventionellen“ Banken ausfallen werden.
Wir stellen rund um das Thema Zinsen folgende Zusammenhänge her, die wir als Grundlage für die Einladung zum Zinsverzicht heranziehen:

1. Auseinanderdriften von Real- und Finanzwirtschaft
Seit Mitte der 80er-Jahre expandierten die Finanzmärkte wesentlich rascher als der Warenhandel und die weltweite Güterproduktion: Heute beträgt das globale Finanzvermögen weit mehr als das 3-fache des weltweiten Bruttoinlandsproduktes, also des Gesamtwertes aller produzierten Waren und Dienstleistungen. Woher kommt dieses viele Geld, das keine realwirtschaftliche Basis mehr hat? Überwiegend handelt es sich um reine Finanztransfers, Kapital, das vor allem auf der Suche nach kurz- und langfristigen Anlagemöglichkeiten ist – und das durch Zinsen immer weiter anwächst. Dieses Zinssystem ist schon heute Ursache von Geldwertschwankungen und erhöhter Krisenanfälligkeit. Denken wir die aktuelle Entwicklung weiter: Wenn das Geldvermögen die zehnfache Größe der realen Wirtschaftsleistung erreicht, bräuchte es für eine fünfprozentige Verzinsung bereits die Hälfte der Wirtschaftsleistung (50% des BIP). Ist das Finanzvermögen dereinst 100mal so groß, würde ein Verzinsungsanspruch von nur einem Prozent erfordern, dass die gesamte Weltwirtschaftsleistung – das globale Einkommen eines Jahres – dafür aufgewendet werden müsste, diesen Verzinsungsanspruch zu erfüllen. Die Erwerbsarbeit würde zur Gänze zur Bedienung von Zinsansprüchen aufgehen. Rendite auf Vermögen würde das gesamte produktive Einkommen übertreffen.

2. Zinsen führen zu ungerechter Verteilung.
Der Großteil der Bevölkerung zahlt mehr Zinsen, als er erhält: 80-90% der Bevölkerung verlieren durch das Zinssystem. Zinsen sind nur „sichtbar“, wenn wir sie auf dem Sparbuch erhalten, aber nicht, wenn wir sie zahlen – sie stecken in den Gütern des täglichen Gebrauchs und übersteigen die Sparzinsen bei weitem. Die Profiteur/-innen dieser „unsichtbaren“ Zinsen sind aber nicht die breite Masse der kleinen Sparbuchbesitzer/-innen, sondern jener Teil der Bevölkerung, der den Großteil der Zinseinkommen bezieht, weil sie den Großteil der Vermögen besitzt. So finanziert die Mehrheit fast unbemerkt den Reichtum von Wenigen.

3. Sparzinsen wirken volkswirtschaftlich negativ, weil sie die Kredite verteuern.
Systemisch vorteilhafter sind niedrige Spar- und Kreditzinsen, weil Unternehmen mehr (real) investieren, was mehr Arbeitsplätze schafft und höher Arbeitseinkommen ermöglicht. Systemisch und für die meisten Menschen sind Arbeitsplätze, Einkommen und ein lebenswertes Umfeld wichtiger als Sparzinsen. Beim Entfall von Sparzinsen wären Kreditzinsen nur noch in dem Ausmaß nötig, dass die Bank ihre Betriebskosten, Risikovorsorgen und den Eigenkapitalbedarf decken kann: Kredite würden günstiger werden.

Zwei Banken praktizieren aus diesen oder ähnlichen Gründen bereits einen freiwilligen Zinsverzicht:

Freie Gemeinschaftsbank (erste Alternativbank in der Schweiz, Gründung 1984): 16% der Kundinnen und Kunden entschlossen sich bereits zum vollständigen Zinsverzicht.

GLS-Bank (erste sozial-ökologische Universalbank der Welt, Gründung 1974 in Deutschland)

Was ist das Besondere an der Bank für Gemeinwohl?

Aufgabe und Anliegen der geplanten Bank sind schlicht Spareinlagen, Kreditvergabe und Zahlungsverkehr. Die Ausschüttung von Finanzgewinnen an ihre Mitglieder oder hohe Zinsen für ihre Sparerinnen und Sparer sind hingegen erklärte „Nicht-Ziele“.
Die zukünftige Bank wird zum Verwirklichen nachhaltiger Projekte beitragen, die die Regionen wirtschaftlich, kulturell, sozial und ökologisch zum Blühen bringen. Dies entspricht unserem Verständnis von „dem Gemeinwohl dienen“.

Das bedeutet konkret:

  • Wir fördern vorrangig soziale und ökologisch nachhaltige Vorhaben durch günstigere Kredite.
  • Wir verzichten auf reine Finanzgeschäfte ohne realwirtschaftlichen Hintergrund und bieten keine spekulativen Produkte an.
  • Wir laden zum freiwilligen Zinsverzicht zugunsten förderungswürdiger Projekte ein.
  • Wir achten auf Transparenz – besonders bei der Kreditvergabe, der Gehaltsstruktur und den Kosten der Bank.
  • Wir informieren aktiv über Geld-, Banken- und Finanzsystem und setzen uns dafür ein, dass diese langfristig dem Gemeinwohl dienen.
  • Wir achten auf wertschätzende und lösungsorientierte Beratung im Sinne unserer Kundinnen und Kunden.
  • Wir machen das Mitgestalten über soziokratische Strukturen möglich – im Selbstverständnis einer zivilgesellschaftlichen Initiative.

 

Warum eine neue Bank?

Die Bank für Gemeinwohl will eine konkrete Handlungsalternative im aktuellen Geld- und Finanzsystem sein. Ihre unternehmerische Tätigkeit ist auf das Fördern des Gemeinwohls als oberstem Ziel ausgerichtet. Dies inkludiert notwendigerweise eine gesunde, langfristig tragfähige wirtschaftliche Gebarung zum Wohl von Eigentümer/-innen und Mitarbeiter/-innen ebenso wie von Kundinnen und Kunden sowie Geschäftspartner/-innen.
In seiner jetzigen Gestalt ist das Finanzsystem krisenbehaftet und beinhaltet hohe Risiken – nicht nur für die Finanzinstitutionen selbst, sondern für die gesamte Gesellschaft. Hier erleben wir zur Zeit wenig Vertrauen in die langfristige Lösungskompetenz von Politik, Wirtschaft und Finanzsektor, wohingegen das Bedürfnis nach vertrauensvollen Beziehungen im Wirtschaftsleben gerade auch in Bezug auf Bankgeschäfte wächst.
Die bewusste Entscheidung vieler Menschen, die Gründung der Bank für Gemeinwohl zu unterstützen und sie als „ihre“ Bank zu wählen, zeigt, dass wir gemeinsam die gesellschaftliche Verantwortung einer Bank als solche erkannt haben und dementsprechend handeln.

Gründungsprojekt

Wie wird im Projekt Bank für Gemeinwohl Partizipation gelebt?

Wir sind prinzipiell bestrebt, jedem interessierten Menschen zu ermöglichen, sich an der Umsetzung der Genossenschaftsziele zu beteiligen und sich in operative Entscheidungsprozesse als Projektaktive/-r einzubringen, und zwar unabhängig davon, ob die Person Genossenschaftsanteile besitzt oder nicht. Grundsatzentscheidungen (wie z.B. Satzungsänderungen) bleiben den Genossenschafter/-innen im Rahmen der Generalversammlung vorbehalten.

Der „Onboarding-Prozess“, wie er im Projekt schon jetzt gelebt wird, und die Definition darüber, wer im Projekt tatsächlich „aktiv“ und damit zum Mitentscheiden im engeren Sinn eingeladen ist, gewährleistet dabei, dass die operativen Tätigkeiten und Entscheidungen in der Genossenschaft den Intentionen der Generalversammlung folgen.

Auch für die Bank selbst gibt es Überlegungen, ihre Angestellten in eine gleichermaßen effiziente wie demokratische Organisationsform einzubinden („Soziokratie“). Hierzu sammeln wir aber im Projekt noch Erfahrungswerte, um dann die richtige Entscheidung zu treffen.

Was versteht das Projekt Bank für Gemeinwohl unter Transparenz?

Sowohl in der Bank als auch in der Genossenschaft soll höchstmögliche Transparenz gegeben sein.
Die Bank beabsichtigt folgendes: Mittels monatlicher Updates veröffentlicht sie auf ihrer Website, in welchen Regionen welche Art von Projekten durch Finanzierungen ermöglicht werden und wie hoch die dafür in Anspruch genommene Summe ist.
Daneben wird regelmäßig veröffentlicht, in welcher Höhe Einlagenüberschüsse bestehen und wo diese angelegt sind – auf der Zentralbank oder entsprechenden Partnerbanken. Es werden keine privaten Kontodaten oder Daten, die dem Datenschutz oder dem Bankgeheimnis unterliegen, veröffentlicht.
Auch im Bereich des freiwilligen Zinsverzichts werden die kumulierte Gesamtsumme sowie die jährliche Entwicklung der Bereitschaft zum freiwilligen Zinsverzicht transparent gemacht. Außerdem wird die Höhe der Gehälter offen gelegt.
In der Genossenschaft gilt das Bestreben, alle Informationen allen Aktiven zugänglich zu machen. Entscheidungen treffen und veröffentlichen wir immer so, dass es allen Aktiven möglich ist, sich in Entscheidungsprozesse einzubringen bzw. sich jederzeit über getroffene Entscheidungen zu informieren.

Wie erlebt ihr die Reaktionen des bestehenden Bankenumfelds auf das Projekt?

In Österreich wurde seit gut 20 Jahren keine neue Bank mehr gegründet, und unsere Art zu gründen ist bisher einzigartig in der Geschichte. Folglich stellen wir einige Institutionen, mit denen wir zusammenarbeiten müssen (Finanzmarktaufsicht, Einlagensicherungsverbände, ...), vor neue Herausforderungen. Aber bisher hat niemand versucht, die Gründung der Bank für Gemeinwohl mutwillig zu behindern.
Das Projekt steht von Anfang an in Kontakt mit einigen alternativen Banken (GLS in Deutschland, freie Gemeinschaftsbank in Basel/Schweiz) und ist bereit zur intensiven Kooperation im Sinne des Gemeinwohls.

Was sind die formalrechtlichen Schritte bis zur Inbetriebnahme der Bank?

Die Gründung der Bank erfolgt in vier großen Phasen:

  • Phase 1 – Vorgespräche mit Genossenschaftsverband (ÖGV), Finanzmarktaufsicht (FMA) und Einlagensicherungsverbänden
  • Phase 2 – Gründung der Genossenschaft (Eigentümerin der Bank)
  • Phase 3 – Kapitalmarktprospekterstellung und Kampagne (Sammlung Eigenkapital)
  • Phase 4 – Gründung Kapitalgesellschaft und Konzessionsantrag

Die erste Phase wurde mit den Vorgesprächen FMA und ÖGV abgeschlossen. Beim FMA-Termin im August 2013 wurde festgehalten, dass wir mit den offiziellen Gesprächen, in denen es auch konkretes Feedback von der FMA gibt, erst mit dem Erreichen von 6 Mio. EUR eingesammeltem Kapital beginnen können.

In der zweiten Phase wurde die Genossenschaft gegründet (Ende 2014).

Die aktuell laufende dritte Phase und damit die Kampagne (= Einladung zum Zeichnen von Genossenschaftsanteilen) begann im Jänner 2015. Ziel der mehrstufigen Kampagne ist es, mit bis zu 40.000 Genossenschafter/-innen 15 Mio. EUR Eigenkapital zu generieren. Von diesen werden 10,9 Mio. EUR in die Bank eingebracht. Damit werden die gesetzlichen Eigenkapitalbestimmungen in der Kreditvergabe erfüllt sowie die Anlaufverluste in den ersten Jahren getragen. Die restlichen 4,1 Mio. EUR dienen als Reserve bzw. zum Aufbau der Bank sowie der genossenschaftlichen Aktivitäten (z.B. der Akademie).

In der vierten Phase geht die eigentliche Gründung vonstatten. Hier gibt es mehrere vorbereitende Schritte: die Vorgründung der Aktiengesellschaft, den Erhalt der Aufnahmezusicherung in den zuständigen Einlagensicherungsverband und die Auswahl der Geschäftsleiter/-innen und Aufsichtsrätinnen und -räte, die „fit & proper“ sein müssen (das ist eine durch einen FMA-Test bestätigte Qualifikation).
Für die Gründung der Bank muss die Bankkonzession bei der FMA beantragt werden. Sobald der rechtskräftige Konzessionsbescheid vorliegt, kann die Eintragung der Bank ins Firmenbuch angemeldet und vorgenommen werden.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind eine zivilgesellschaftliche Initiative, die im Jahr 2010 tatsächlich von einer kleinen Runde in einem Wiener Kaffeehaus ins Leben gerufen wurde. Jede/-r kann seither durch eigenes Engagement oder – in letzter Konsequenz – finanzielle Beteiligung an der Genossenschaft mitgründen.
Träger und Visionsgeber des Projekts war bis Ende 2014 der „Verein zur Förderung und Gründung einer Demokratischen Bank“ mit fast 600 Mitgliedern. Seit 2015 trägt die „BfG Eigentümer/-innen und Verwaltungsgenossenschaft eG“ das Projekt. Die aktuelle Mitgliederzahl finden Sie auf der Startseite.
Derzeit arbeiten am Projektstandort Wien ca. 80 Personen haupt- und (zum größten Teil) ehrenamtlich in verschiedenen Arbeitskreisen und Teams. Zudem unterstützen uns engagierte Regionalgruppen in ganz Österreich durch ihre Informationsarbeit, um das gemeinsame Vorhaben zu realisieren.
Wir setzen besonders auf offene Vernetzung und Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Initiativen und Organisationen. Auch die offiziellen Unterstützer/-innen aus allen Bereichen der Gesellschaft und des öffentlichen Lebens helfen uns nach Kräften, die gesamte Bandbreite der Bevölkerung zu erreichen.

Genossenschaft

Sind mit der Mitgliedschaft in der Genossenschaft zusätzliche Kosten verbunden?

Zum jetzigen Zeitpunkt: Nein.

Es gibt satzungsgemäß die Möglichkeit, ein einmaliges Eintrittsgeld (Aufgeld, Agio) und/oder eine jährliche Mitgliedsgebühr festzulegen. Der aktuelle Genossenschaftsvorstand hat nicht vor, einen Mitgliedsbeitrag einzuheben, und er wollte in dieser Frage langfristig für Kontinuität sorgen. Deshalb wurde bei der Generalversammlung am 9. Oktober 2015 beschlossen, dass ein Mitgliedsbeitrag, sollte ein neu gewählter Vorstand ihn einheben wollen, die Höhe von EUR 15,- pro Jahr nicht übersteigen wird. 

Aufgeld ist zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls nicht vorgesehen und wird auch – sollte es jemals beschlossen werden – nicht nachträglich eingefordert.

Wenn ich meine Mitgliedschaft in der Genossenschaft beenden möchte, bekomme ich dann mein Geld zurück?

Genossenschafts-Anteile können übertragen werden. Entnommen werden können sie nur dann, wenn sie das Projekt (und später die Existenz der Bank) nicht gefährden. Das bedeutet aus heutiger Sicht, dass Rückzahlungen laut Satzung erst nach Erreichen von 10 Mio. EUR Genossenschafts-Kapital erfolgen können.

Welches Risiko trage ich als Genossenschaftsmitglied?

Ihre Risiken sind sehr detailliert im Kapitalmarktprospekt dargestellt. Wir fassen die Situation aus heutiger Sicht zusammen: Im Fall, dass es nicht zur Bankgründung kommt, wird etwaiges nach Aufbringen der Vorgründungskosten verbliebenes Kapital anteilsmäßig auf die Genossenschaftsmitglieder aufgeteilt. Bei Bankgründung bist du mit deinem Anteilskapital automatisch Genossenschafter/-in der Bank für Gemeinwohl und gehst, wie bei jeder anderen privaten Genossenschaftsbank, nur hinsichtlich einer Insolvenz ein Risiko ein.

Grundsätzlich gilt (ob vor oder nach Bankgründung): Rechtlich gesehen haftet jede/-r Genossenschafter/-in für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft im Falle der Liquidation oder Insolvenz mit ihren/seinen Geschäftsanteilen und einem weiteren Betrag in derselben Höhe (= „Nachschusspflicht“). Beispiel: Wenn du Anteile über 500,- EUR gezeichnet habst, kann es im schlimmsten Fall sein, dass du nochmals 500,- EUR nachschießen mußt.

Bezüglich der Haftungspflicht sind außerdem noch zwei Aspekte zu beachten:

a) Hat ein Genossenschaftsmitglied einzelne oder alle seine Genossenschaftsanteile einem anderen übertragen, so haftet es hinsichtlich der übertragenen Geschäftsanteile für den Fall, dass der auf seine/-n Rechtsnachfolger/-in entfallene Nachschussbetrag von dieser/diesem nicht eingebracht werden kann. Diese subsidiäre (nachrangige) Haftung besteht für einen Zeitraum von drei Jahren (dies entsteht aus §83 Abs. 2 des Genossenschaftsgesetzes).

b) Tritt ein Genossenschaftsmitglied aus, so haftet es (als Altmitglied) für einen Zeitraum von drei Jahren mit maximal der geleisteten Einlage sowie nochmals einem Betrag in derselben Höhe (§78 des Genossenschaftsgesetzes).

Kann ich mich auch aus dem Ausland an der Bank für Gemeinwohl beteiligen?

Grundsätzlich ist der Wohnsitz und nicht die Staatsbürgerschaft ausschlaggebend. Derzeit können Menschen mit Wohnsitz in Österreich, Deutschland und der Schweiz Anteile zeichnen. Ob wir das Zeichnen für Bürger/-innen mit Wohnsitz auch in anderen EWR-Staaten anbieten können, ist noch nicht absehbar.
Für Kontoeröffnungen aus dem Ausland gilt: Sie sind prinzipiell möglich, Genossenschaftsmitglieder haben jedoch Vorrang (siehe auch: Wann kann ich mein Konto bei der Bank für Gemeinwohl eröffnen?). Zusätzlich bedingen sie das Einhalten der rechtlichen Rahmenbedingungen zur Vermeidung von Geldwäsche.
Spenden oder sonstige Unterstützungen sind natürlich jederzeit möglich.

Ich möchte mitgründen und mich an der Genossenschaft beteiligen – was muss ich tun?

Zugegeben unsere Lieblingsfrage! Werde Mitglied der Genossenschaft, indem du Genossenschaftsanteile ab 200,– EUR zeichnest. Ein Anteil ist mit 100,– EUR dotiert, das bedeutet, dass man mindestens zwei Anteile zeichnen muss. Weitere Anteile kann man zu jeweils 100,– EUR erwerben. Die Obergrenze liegt bei 100.000,– EUR. Egal, wie viel Anteilskapital du bei deiner Erstzeichnung oder durch Nachzeichnen einbringst – für das Mitentscheiden in der Genossenschaft gilt das Prinzip „eine Stimme pro Kopf“.

Zum Erwerb der Mitgliedschaft ist eine schriftliche Beitrittserklärung erforderlich. Du gibst darin Name, Geburtsdatum, Wohnsitz, Anzahl der Anteile und allfällig die E-Mail-Adresse an und legst eine Kopie des Reisepasses bei. Juristische Personen und Personengesellschaften des Unternehmensrechts geben den Firmenwortlaut, den Sitz und die Firmenbuchnummer an. Alle Beitretenden erklären ferner ausdrücklich, dass sie die Bestimmungen der Genossenschaftssatzung zur Kenntnis genommen haben und sie befolgen.

Die Satzung enthält alle Informationen zu deinen weiteren Rechten und Pflichten als Genossenschaftsmitglied, über Risiken klärt dich der Kapitalmarktprospekt auf. Weitere Informationen zum Zeichnen findest du auf www.mitgruenden.at/zeichnen.

Warum soll ich mich an der Genossenschaft beteiligen?

Es gibt viele gute Gründe, mitzugründen. Die "Kurzfassung" findest du in unserem Dokument 12 gute Gründe mitzugründen!.

Grundsätzlich trägst du mit dem Erwerb deiner Mitgliedschaft durch das Zeichnen von Genossenschaftsanteilen dazu bei, die Gründung der ersten ethischen Alternativbank in Österreich überhaupt erst zu ermöglichen. Du bist damit eine/-r von vielen, die die gesellschaftliche Verantwortung einer Bank als solche erkannt haben und dementsprechend handeln. Mit deiner Mitgliedschaft ist das Recht verbunden, als aktive/-r Miteigentümer/-in die Genossenschaft und ihre Entwicklung mitgestalten zu können.

Abgesehen von diesen ideellen Gründen wird es für Genossenschaftsmitglieder auch vergünstigte Angebote in der Akademie geben.

Ein finanzieller Gewinn ist mit dem Erwerb von Genossenschaftsanteilen nicht zu erwarten. Um genau zu sein: In den ersten fünf Jahren werden definitiv keine Gewinne ausgeschüttet. Danach können die Genossenschaftsmitglieder im Zuge der Generalversammlung entscheiden, ob das passieren soll. Im Sinne der Vision ist, dass die Gewinne als „Sondervermögen“ dotiert werden. Dieses Sondervermögen dient dazu, gemeinwohlorientierte oder besonders förderungswürdige Vorhaben in ihrer Bonität so zu stellen, dass eine Finanzierung durch die Bank für Gemeinwohl durchführbar ist.

Wozu die Genossenschaft?

Die Genossenschaft wird die Eigentümerin der Bank für Gemeinwohl AG sein. Ihre vielen Mitglieder nehmen aktiv an der Gestaltung der Genossenschaft – und somit der Bank – teil.
Gegenstand der Genossenschaft sind somit die Gründung, der Betrieb und die Förderung der Bank für Gemeinwohl durch das Aufbringen des gesetzlich erforderlichen Kapitals (durch die Genossenschaftsanteile der Genossenschafter/-innen) sowie durch das Wahrnehmen der Rechte und Pflichten als gemeinschaftliche Gründerin und Eigentümerin der Bank.
Die Genossenschaft versteht sich auch als politische Akteurin, die sich überparteilich durch Bildungsarbeit (siehe auch Akademie) und politischen Dialog für den Aufbau eines demokratischen, nachhaltigen und gerechten Geldsystems einsetzt. Zu diesem Zweck sucht sie die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Finanzinstitutionen und Akteur/-innen der Zivilgesellschaft.

Bank

Schöpft die BfG Geld aus der Luft? Was passiert mit dem Geld bei Einlagenüberschuss? Wird ausschließlich mit Eigenkapital refinanziert? Wird Giralgeld (=elektronisch verbuchbares Geld) produziert?

Als Zahlungsinstitut wird die BfG kein Geld schöpfen, da ja die Guthaben unserer Kund/-innen treuhändisch veranlagt werden und wir für Überziehungskredite selber Geld ausborgen müssen. Wenn wir mittelfristig einmal eine Bank sind, werden wir auf ein ausgewogenes Verhältnis zw. Einlagen und Krediten schauen. Es kann aber natürlich im Rahmen der regulatorischen Auflagen (insb. Eigenkapitalquoten und Mindestreserven) auch Giralgeldschöpfung entstehen.

Wird die Bank mehr verleihen, als sie am Konto hat? Wird das Vollgeld-Prinzip angewandt?

Die Bank wird mittels Kreditvergabe Geld schöpfen, also keine Vollgeldbank sein. Aber bereits in der Vision ist festgelegt, dass sich die Bank dazu verpflichtet, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Spareinlagen und Krediten zu wahren.

Ist eine 100% Einlagensicherung möglich?

Eine staatliche Einlagensicherung gibt es nicht mehr, somit können wir diese auch nicht geben. Wenn es wieder gesetzlich geregelt werden sollte, wird es auch bei uns so sein, dass eine Deckung gegeben ist.

Wird es neue Vorstände für AG geben oder kommen diese aus der Genossenschaft?

Vorstände für AG werden öffentlich ausgeschrieben. Allerdings kann es von Vorteil sein, wenn sich Menschen aus der Genossenschaft (zB AK Bankplanung) melden.

Wird die Bank eine 100%ige Tochter der Genossenschaft sein, oder ist es auch möglich, sich später direkt an der Bank durch die Zeichnung von Aktien zu beteiligen?

Die Genossenschaft wird, sofern nicht z.B. eine andere ethische Bank direkt Anteile der AG erwirbt, zu 100% Aktien der AG halten. Die Bank wird also bei der Gründung wahrscheinlich eine 100%-Tochter der Genossenschaft sein – außer es ergeben sich strategische Partnerschaften. Ob es später auch Aktien geben wird, liegt dann in den Händen der Genossenschafter*innen und wird von diesen entschieden.

Wie wird Gemeinwohl in der Aktiengesellschaft definiert, die die Bank sein wird?

Die Genossenschaft ist die Trägerin der AG, die Prinzipien sind in der Satzung der Genossenschaft festgelegt. Wir arbeiten gerade an der Satzung für die AG, in der diese Prinzipien soweit als möglich übernommen werden sollen. Die endgültige Version der Satzung für die AG muss dann im Lizenzierungsprozess mit der FMA abgestimmt werden.

Gibt es eine Zusammenarbeit mit anderen Alternativbanken?

Mit FGB (Freie Gemeinschaftsbank Schweiz) und GLS gibt es schon längeren intensiven Austausch und gemeinsame Workshops (sind auch beide Genossenschafterinnen). Mit Triodos und der Banca Popolare Etica wurde Kontakt aufgenommen und die
Zusammenarbeit startet gerade.

 

Es besteht der Wunsch, dass wir manche der Alternativbanken als offizielle Bankpartner gewinnen können. Eventuell würde von diesen auch ein Anteil der Eigentümerschaft an der Bank übernommen. Diese institutionelle Vernetzung könnte hilfreich sein.

Wie lange gibt es schon Ethische Banken in anderen Ländern, wie entwickeln die sich?

Die erste in Europa gegründete Genossenschaftsbank war 1893 die Credit Cooperatif in Frankreich, 1974 wurde die GLS Bank in Deutschland gegründet und 1984 die Freie Gemeinschaftsbank in der Schweiz. Dazwischen und danach sind noch viele andere in Europa entstanden. Die Alternativbanken in anderen europäischen Ländern haben in den Jahren seit dem Bankencrash 2008 zweistellige Wachstumsraten zu verzeichnen.

Warum gibt es ethischen Banken in anderen Ländern, aber bisher nicht in Österreich? Warum hat die GLS noch keine Filiale in Österreich?

Es gibt ethische Banken aus dem Kirchenbereich in Österreich, aber keine aus der Zivilgesellschaft gegründete. Die zweite Frage kann nur die GLS beantworten.

Wie passen Bankgeheimnis und Transparenz zusammen?

Wie das Geld veranlagt ist und woher es kommt, soll weitgehend transparent sein. Für die/den einzelne/n Anleger/-in wird es aber nicht möglich sein, ihr/sein Geld nur einem einzelnen bzw. einem konkreten Projekt zur Verfügung zu stellen (außer über Crowdinvesting). Einzelne große Projekte werden eventuell gezielt Anleger/-innen suchen. Aber das Geld wird kein „Mascherl“ haben. Die Einlagen können gewidmet werden, was z.B. zur Folge haben könnte, dass man über die Entwicklungen des gewählten Projekts auf dem Laufenden gehalten wird.

Wie kann die Inflation gedeckt werden?

Bei 100%igem Zinsverzicht, verliert man Geld in Höhe der Inflation. Die Alternative dazu ist kein 100%iger Zinsverzicht, um Inflation zu decken. Dies ist eine der Fragen, für die es noch keine endgültige Antwort gibt.

Die Vision „keine Zinsen“ wäre zwar toll, ist aber angeblich nicht möglich? Kann mit einem komplett zinslosen Produkt wirklich die Masse der Österreicher/-innen erreicht werden, ohne elitär zu sein?

Die Jak Bank in Schweden hat diese Vision bereits umgesetzt. Befürchtungen, dass die Bank durch den Zinsverzicht elitär wird, teilen wir nicht. Den Kund/-innen wird der Zinsverzicht oder Teilverzicht nur angeboten, er ist also nicht Voraussetzung, bei der BfG dabei zu sein. In der GLS und in der Styler-Bank sind es zwischen 20 - 30 % der Kunden, die auch bei höherem Zinsniveau auf die Zinsen verzichtet haben. Dies ist auch die Größenordnung mit der wir rechnen.

Werden die Mitarbeiter/-innen Veranlagungsberatung durchführen?

Ja, es wird in der zukünftigen Bank Mitarbeiter/-innen mit dem entsprechenden Know How geben.

Müssen potenzieller Kreditnehmer/-innen eine Gemeinwohlbilanz erstellt haben?

Nein, aber es könnte für beide Seiten hilfreich sein. Die Bank wird eine eigene Gemeinwohlprüfung haben, die auf die Kreditvergabe ausgerichtet ist.

Wird die BfG Kredite durchleiten?

Sobald wir eine echte Bank sind werden Kredite nicht an andere Institute vermittelt, sondern nur von der BfG selbst abgewickelt. Solange wir ein Zahlungsinstitut sind werden wir Kooperationen mit Partner-Ethik-Banken ausloten.

Wie hoch wird die typische Kredithöhe sein?

Der Businessplan im Kapitalmarktprospekt geht von einer durchschnittlichen Kredithöhe von € 100.000,- aus. Wie hoch die tatsächlichen Kredite sein werden, wird sich weisen.

Was macht diese Bank für eine/n Kreditnehmer/-in interessant, der/die auch bei einem anderen Kreditinstitut einen Kredit bekommen würde?

Die Gemeinwohlorientierung und –prüfung ist der entscheidende Unterschied und die Verpflichtung keine Spekulationsgeschäfte zu betreiben.

Wird es auch für von vornherein nicht gewinnbringende Initiativen Finanzierungen geben? (z.B. Kulturprojekte, Sozialprojekte, ...)

Eine Kreditvergabe wird es nur geben, wenn auch die Kreditrückzahlung gewährleistet ist. Alternativ dazu können aber die Genossenschafter/-innen entscheiden, dass etwaige Gewinne der Bank für dieses Projekt eingesetzt werden oder aber, dass diese Initiativen auf der Crowd Funding Plattform präsentiert werden.

Werden Projekte für leistbares Wohnen finanziert? (für Bezieher/-innen von niedrigen Einkommen)

Wenn mehrere Personen (Familien) gemeinsam ein Projekt bauen oder wenn ein Projekt besonders energieeffizient gebaut wir, ja. Generell ist es aber nicht vorgesehen, Privatkredite zu vergeben.

Wird es Kredite nur für Unternehmen oder auch für Privatpersonen geben? Kann es „Privathäuslbauer“-Kredite geben?

Für Privatpersonen wird es nur Kredite geben, wenn diese ökologisch nachhaltig wesentliche Verbesserung bringen. Möglich wären Kredite z.B. für Strohballenhäuser oder Elektroautos. Im Hintergrund steht immer die Frage, ob es dem Gemeinwohl dient, wenn ein Kredit vergeben wird, d.h. ob die Vergabe mit der Vision der BfG vereinbar ist.

Wie ist das Risiko von Kreditausfällen einzuschätzen bei zusätzlicher Gemeinwohlprüfung?

Erfahrungsgemäß sind die Risikokosten in ethischen Banken geringer. Ein genauer Prozentsatz kann nicht angegeben werden, da dies von Jahr zu Jahr variiert. Die doppelte Prüfung des Kreditengagements gibt mehr Sicherheit bei den Entscheidungen.

Wie viel sicherer wäre die Bank als andere Banken, z.B. im Falle eines Banken-Runs oder im Falle eines Crashs?

Diese Frage führt uns in den Bereich der Spekulation und kann seriöser weise nicht beantwortet werden. Sagen kann man nur, dass die BfG zu den ursprünglichen Aufgaben einer Bank zurückgeht: Einlagen, Kredite, ethische Fonds. Die Kundengelder im Zahlungsinstitut sind jedenfalls zu 100% gesichert – das ist gesetzlich vorgeschrieben.

Wie werden die Gewinne verwendet?

Gemäß § 11 der Satzung ist keine Gewinnausschüttung an die Mitglieder vorgesehen (Genaueres dazu findest du im Kapitalmarktprospekt 2.1.5). Die Satzung könnte allerdings in einer GV mit der Mehrheit von drei Viertel der Stimmen geändert werden.

Wie werden die Gewinne der zukünftigen Bank aussehen, nach Abrechnung der Sparzinsen von den Kreditzinsen?

Wie das wirtschaftliche Ergebnis der Bank aussehen wird, hängt stark von dem bei der Gründung herrschenden Zinsniveau und der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung ab. Unsere prognostizierte Berechnung ist im Kapitalmarktprospekt zu finden unter "Wirtschaftlichkeitsprognose " (Anlage 1 ab Seite 115). Die Erträge entstehen aus dem Zahlungsverkehr, dem Kreditgeschäft und ab dem dritten Jahr aus ethischen Fonds.

Wird es völlige Ertragsfreiheit in der Bank geben?

Von völliger Ertragsfreiheit ist nirgends die Rede. Jede Bank MUSS Erträge erzielen um das Eigenkapital zu stärken und Rücklagen zu bilden. Die Einlagen von Kund/-innen werden verzinst. Die Kunden werden zu freiwilligem Zinsverzicht eingeladen um besondere Projekte zu unterstützen, wenn sie wollen. Die Genossenschaftsanteile betreffend können die Genossenschafter/-innen einen Antrag auf Dividende einbringen und dies wird dann in der GV von allen Genossenschafter/-innen entschieden.

Wie werden das Business Modell und die eigene Finanzierung aussehen?

Dazu können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine detaillierten Auskünfte geben.

Auch ethische Fonds sind am Ende Aktien. Passt das zu BfG?

Aktien an sich sind keine Spekulation, sondern eine Beteiligung an Unternehmen (wie auch bei gewissen Modellen von Crowdfunding). Aktien werden zu Spekulation, wenn sie nur aus Gewinnabsicht schnell gehandelt werden und nicht mit langfristiger Beteiligungsabsicht erworben werden.

Welche Leistungen/Produkte wird es in der Bank geben? Welche ethischen Fonds wird es geben?

Grundsätzlich ist die Produktpalette der künftigen Bank im Kapitalmarktprospekt festgelegt. Die Bank will sich auf die wesentlichen Leistungen einer Bank beschränken: Zahlungskonten, Sparkonten und Kredite. Die Bank wird auch ethische Fonds anbieten, die von RFU (RFU-Friesenbichler Unternehmensberatung: www.rfu.at) sehr streng kontrolliert wurden (Die RFU kontrollierte ethische Fonds der GLS und hat daraufhin über 1/3 ausgeschlossen). Wir werden dann die von RFU am besten bewerteten Fonds (die bereits am Markt sind) verkaufen.

Das Zahlungsinstitut hingegen wird nur Zahlungskonten anbieten – diese entsprechen einem Girokonto. Zusätzlich wird es anstelle von Krediten eine Crowdfunding Plattform geben.

Zeichnen

Wie lautet die Bankverbindung der Genossenschaft?

Für die Überweisung von Genossenschaftsanteilen benutze bitte unser Konto mit folgenden Daten:

BfG Eigentümer/-innen- und Verwaltungsgenossenschaft eG
Dornbirner Sparkasse Bank AG
IBAN: AT73 2060 2000 0029 8356
BIC: DOSPAT2DXXX

Welches Risiko gehe ich ein, wenn ich zeichne?

Die Antwort auf diese Frage findest du im FAQ Bereich "Genossenschaft" unter "Welches Risiko trage ich als Genossenschaftsmitglied?".

Kann ich die Satzung/den Kapitalmarktprospekt per Post zugesendet bekommen?

Ja, auf Anfrage ist das möglich. In diesem Falle würden wir dich bitten, einen frei gewählten Unkostenbeitrag zu tragen – denn der Kapitalmarktprospekt ist relativ umfangreich und muss ja auch versandt werden ... Einfacher geht´s, wenn du ihn dir bei Bedarf hier herunterlädst und ihn dir selber ausdruckst. Vielen Dank für dein Verständnis.

Wieso fordert das online-Tool über die Passkopie hinaus auch noch meine Unterschrift ein?

Es braucht eine rechtsgültige Signatur, und die Unterschrift in der Passkopie gilt leider erst dann als solche, wenn wir sie mit Ihrer aktuellen Unterschrift im ausgedruckten PDF verglichen haben.
Wenn Sie über eine sogenannte qualifizierte elektronische Unterschrift verfügen, können Sie selbstverständlich auch diese einfügen (damit fällt der Arbeitsschritt des Ausdruckens weg). Laut Signaturgesetz § 2 Z 3a ist das eine „fortgeschrittene elektronische Signatur, die auf einem qualifizierten Zertifikat beruht und von einer sicheren Signaturerstellungseinheit erstellt wird. Eine fortgeschrittene Signatur ist eine Signatur, die ausschließlich dem Signator zugeordnet ist, die Identifizierung des Signators ermöglicht, mit Mitteln erstellt wird, die der Signator unter seiner alleinigen Kontrolle halten kann, mit den Daten, auf die sie sich bezieht, so verknüpft ist, dass jede nachträgliche Veränderung der Daten festgestellt werden kann.“ Wir prüfen diese qualifizierte elektronische Unterschrift ebenso auf Gültigkeit. 

Kann ich auch aus dem Ausland zeichnen?

Grundsätzlich ist der Wohn- bzw. Firmensitz und nicht die Staatsbürgerschaft ausschlaggebend. Menschen und Firmen mit (Wohn-)Sitz in Deutschland und der Schweiz können ebenfalls Anteile zeichnen. Ob wir das Zeichnen für Bürger/-innen mit Wohnsitz auch in anderen EWR-Staaten anbieten können, ist derzeit noch nicht absehbar. 

Ist das Zeichnen von Anteilen nur online möglich?

Du erleichterst uns eine Menge, wenn du online zeichnest! Sollte das für dich gar nicht in Frage kommen, kannst du dir die Beitrittserklärung gerne auch auf Papier ausfüllen. Bitte leserlich schreiben, denn wir müssen alles korrekt abtippen können :-). Und hier gibt es das Beitrittsformular zum Herunterladen.

Sind Originaldokumente notwendig, um zeichnen zu können?

Nein, alles kann eingescannt per Mail oder Fax geschickt werden.

Wie läuft das Zeichnen über das Online-Tool ab?

Wir haben versucht, den Beitritt zur BfG Genossenschaft so einfach wie möglich umzusetzen: Von der Online-Überweisung bis zum Datei-Upload deiner Dokumente kannst du alles online machen. Einzig für deine Unterschrift brauchst du einen Drucker und einen Stift. Dies ist uns gesetzlich leider nicht anders möglich. Einen detaillierte Anleitung zu den einzelnen Schritten findest du in diesem PDF.

An wen wenden?

Wo finde ich welche weiterführenden Informationen?

Unsere Informationskanäle:

  • Wenn du dich näher über das Projekt Bank für Gemeinwohl informieren willst, findest du auf der Website www.mitgruenden.at alle Details
  • Du kannst den Newsletter auf der Website abonnieren und erhältst dann etwa monatlich die aktuellsten Informationen.
  • Like & share uns auf unserer Facebook-Seite unter www.facebook.com/mitgruenden
  • Auch auf Twitter sind wir präsent: https://twitter.com/mitgruenden_at

Allgemeine Kontaktaufnahme:
Alle Möglichkeiten der Kontaktaufnahme findest du unter www.mitgruenden.at/kontakt-faq/kontakt.

Presse- und Interviewanfragen:
Mit Fragen nach Hintergrundinformation und für Ihr Anliegen kompetente Gesprächspartner/-innen wenden Sie sich bitte an medien@mitgruenden.at. Unser Team für Öffentlichkeitsarbeit unterstützt dich gerne.
Frei verfügbares Bildmaterial bieten wir unter „Download“ und im Pressebereich unserer Website an. Solltest du für deinen Bericht über das Projekt Bank für Gemeinwohl mehr Bildmaterial wünschen, wenden dich bitte ebenfalls an medien@mitgruenden.at. Das ist auch der passende Kontakt für Fotograf/-innen und Filmteams. Eine etwaige Verwendung aller übrigen Fotos und Grafiken auf der Website bitten wir dich – der Fairness halber – ebenfalls dort abzuklären.

Vortragsanfragen:
Wenn du mit einer Gruppe von Interessierten gerne mehr erfahren möchtest, freuen wir uns, wenn du Referent/-innen zu einem Vortrag einlädst. Bitte schreibe an referentinnen@mitgruenden.at, wann, wo, vor wem und ungefähr vor wie vielen Personen du dir einen Vortrag wünschst. Wir treten bezüglich der Details mit dir in Kontakt.

Mitarbeitsanfragen:
Interessierte an einer ehrenamtlichen Mitarbeit können sich unter Angabe ihrer Interessen und Fähigkeiten an mitarbeit@mitgruenden.at wenden. Sie werden dann zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, wo gemeinsam die möglichen Arbeitsfelder ausgelotet werden. Bei einem nachfolgenden Onboarding-Treffen erfahren Neueinsteiger/-innen alles über Projektgeschichte, -kultur und -struktur.

Regionalgruppen:
In den Regionen besteht die Möglichkeit, sich einer Regionalgruppe anzuschließen oder selbst eine zu gründen, um sich an der Kampagne zu beteiligen und so das Projekt Bank für Gemeinwohl in ganz Österreich wachsen zu lassen. Wenn du diesbezüglich Interesse hast, schreibe uns an regionalgruppen@mitgruenden.at. Wir freuen uns sehr über neue Kolleg/-innen, Impulse und Ideen!

Kooperationsmöglichkeiten und Spenden:
Solidarische Unterstützung finanzieller und ideeller Art ist uns sehr willkommen. Wenn wir deine Netzwerke/Kommunikationskanäle nutzen dürfen, wende dich bitte an netzwerk@mitgruenden.at. In der jetzigen Projektphase hilfst du uns am meisten durch das Zeichnen von Anteilen. Wenn du trotzdem lieber spenden möchtest, wenden dich bitte an info@mitgruenden.at. Auch Sachspenden sind sehr willkommen!

Sponsoring:
Ziel unseres Projektes ist die Gründung einer Bank. Wir haben keine Einnahmen und verwenden die Genossenschaftsanteile ausschließlich für das Gründen der Bank und das Aufbringen des Eigenkapitals. Andere Ausgaben können wir nicht tätigen – wir bitten um Verständnis.

Akademie

Wozu die Akademie? Und wie wird sie arbeiten?

Mit der Akademie kommt die Bank für Gemeinwohl ihrem Anspruch nach, nicht nur finanzielle Dienstleistungen anzubieten, sondern das Bewusstsein über wirtschaftliche Zusammenhänge und Strukturen in der Zivilgesellschaft zu erhöhen. Sie ist Teil der Genossenschaft. Genossenschaftsmitglieder, Kundinnen und Kunden, Partnerorganisationen der Bank, NGO’s und die interessierte Öffentlichkeit können in der Akademie ihr Wissen – und damit ihren Handlungsspielraum – in folgenden Bereichen erweitern:

  • (Alternative) Finanzwirtschaft
  • Persönliche Finanzen (Personal Finance)
  • Gemeinwohlorientiertes Banking
  • Demokratisierung, Umverteilung und Regionalität
  • Konsum und Lebensstil

Zusätzlich wird es interne Bildungsangebote für die Mitarbeiter/-innen der Bank zu organisationsspezifischen Bereichen und Themen geben.
Die Bildungsangebote werden in Form von Schulungen, Webinaren, Workshops, Vorträgen, Lehrgängen oder auf Symposien, Tagungen und Kongressen abgehalten. Die Akademie versteht Bildung umfassend als Herzensbildung, Persönlichkeitsentwicklung und fachliche Qualifizierung. Sie dient nicht dem Vertrieb der von der Bank angebotenen Finanzprodukte.

Zahlungsinstitut & Gemeinwohlkonto

Wird es Konten für Vereine geben?

Ja, Vereine und allgemein auch soziale Einrichtungen, können ihre Vereinskonten, ebenso wie Unternehmer/-Innen ihre Firmenkonten, bei der BfG haben.

Wie werden Kredit-/Finanzierungsentscheidungen getroffen und wer macht das?

Für ethische Banken gelten die gleichen strengen Regularien wie für alle anderen Banken auch. Das Ziel ist, Projekte zu unterstützen, denen die notwendige Besicherung fehlt. Die Bank für Gemeinwohl will sich des Themas annehmen, indem unsere Kundenbetreuer/- innen eine beratende Funktion innehaben, einerseits bei der Prüfung der jeweiligen Business Cases, andererseits weil die Gemeinwohlprüfung eine weitere Dimension auch zur Reduzierung des Risikos beiträgt.

 

Sofern eine Kreditvergabe durch die Bank unmöglich ist (auch für die BfG gilt Basel III und IV) kann eine Finanzierung über das Alternativfinanzierungsgesetz – also mit Bürgerbeteiligung in Form eines Nachrangdarlehens (Crowdfunding) stattfinden.

Wird es für Unternehmer/-Innen mit Konto mit Überziehungsrahmen eine Kompensations-Klausel geben?

Nein, das ist nicht angedacht. Wenn sich jemand einer Bonitäts- und eine Gemeinwohlprüfung unterzieht, wird es höchstwahrscheinlich nicht notwendig sein.

Privat- und Firmenkund/-Innen: Wird es einen Überziehungsrahmen geben?

Ja, es wird für Unternehmer/-Innen vergleichbare Überziehungsrahmen wie bei anderen Banken geben. Auch bei Privatpersonen wird ein Überziehungsrahmen möglich sein. Eine Umfrage unter den Genossenschafter/-Innen hat gezeigt, dass sich ca. 30 % einen solchen Rahmen wünschen.

Haben Genossenschafter_innen ein Vorrecht auf das Gemeinwohlkonto?

Vermutlich wird es nicht notwendig sein, Genossenschafter_in zu sein, um ein Konto zu eröffnen, aber das ist noch nicht abschließend entschieden. Wir freuen uns auf jeden Fall über jede_n, der_die uns auch als Genossenschafter_in unterstützt.

Wird der Wechsel von der aktuellen Hausbank zur Bank für Gemeinwohl klassisch ablaufen, wie momentan am Markt üblich?

Ja, ein Kontowechsel wird so funktionieren, wie zwischen zwei anderen Banken auch. Seit September 2016 müssen alle österreichischen Banken ein Kontowechsel-Service anbieten, damit kein Dauerauftrag auf der Strecke bleibt und das Gehalt auf dem korrekten Konto landet. Somit reduziert sich der Aufwand des Wechsels auf ein Minimum.

Wird es Geldautomaten von der BfG geben?

Die BfG wird keine eigenen Automaten betreiben. Die Bank ist hauptsächlich als Online-Bank in Verbindung mit mobilen Berater/-Innen, Informationsbüros in den Regionen und einer Filiale in Wien geplant. Es können aber alle Bankomaten in Österreich / weltweit genutzt werden.

Warum kann das Gemeinwohlkonto nicht gratis sein, wenn es nur Onlinebanking gibt?

Ein Gratiskonto anzubieten ist für uns aufgrund der Kosten unmöglich, denn die Verluste müsste die Genossenschaft tragen. Gratiskonten sind aber auch nicht das Ziel – stattdessen sollen die Gebühren/Spesen konkret begründet und transparent dargestellt werden. Zumindest Selbstkosten des Kontos müssen gedeckt werden. Durch die Bereitstellung von Gratiskonten rutscht man schnell in spekulative Geschäfte da diese dann querfinanziert werden müssten. ‚Sozialkonten’ für sozial Schwache könnten eventuell durch Spenden bereitgestellt werden.

Warum tun wir uns das Zahlungskonto an? Warum nicht nur Spareinlagen?

Der Wunsch vieler Genossenschafter_innen ist es, die Bankverbindung bei Gründung der BfG zu dieser zu verlegen. Das ist nur durch das Angebot eines Kontos mit Daueraufträgen, Kredit- und Bankkarten möglich.

Ist das Geld tatsächlich da, wenn es kein Bargeld gibt, sondern nur virtuelles?

Die Finanzwirtschaft ist schon seit vielen Jahren von der Realwirtschaft entkoppelt und das meiste Geld der Welt existiert nur virtuell, unabhängig davon, ob es bei Onlinebanken oder „klassischen“ Banken lagert. Das Prinzip Transparenz soll dem Misstrauen entgegenwirken. Es gibt ja bereits andere Onlinebanken (zB easybank,
IngDiBa).

 

Darüber hinaus verwaltet das Zahlungsinstitut im Unterschied zu traditionellen Banken die Einlagen immer professionell getrennt und auf separaten Konten, die zu keinem Zeitpunkt Bestandteil der eigenen Bilanz sind. Dazu ist das Zahlungsinsitut aufgrund des Zahlungsdienstegesetz (ZaDiG) verpflichtet. Dadurch ist auch sichergestellt, dass selbst im Konkursfall das Guthaben der Kund_innen zur Gänze zurückgezahlt wird.

Funktioniert das Zahlungsinstitut ausschließlich online?

Ja, fast. In Wien wird es eine Filiale geben, aber ohne Bargeld, sondern nur zur Beratung. Später könnte es auch welche in den Bundesländern geben, aber im Moment sind in den Regionen eher mobile Berater/-Innen geplant. Wir denken in diesen Bereichen über kreative Lösungen nach!

Wird es Filialen geben?

Der Plan ist es, ganz schlank zu starten und erst langsam (wenn überhaupt) einzelne Filialen aufzumachen – momentan ist nur eine für Wien vorgesehen. Wir können durch die nicht vorhandenen Filialen zu Beginn und die damit verbundenen niedrigen Personalkosten, einen großen Kostenvorteil lukrieren. Es soll aber regionale Bankberater/-Innen geben.

Wie wird das Konto beim Zahlungsinstitut funktionieren?

Das Gemeinwohl-Konto wendet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Unternehmen und Vereine. Folgendes ist jedenfalls für alle Gemeinwohl-Konten geplant:

  • Online-Konto zur Durchführung von Zahlungsverkehr, inkl. Bankomat- und Kreditkarte, d.h. Bargeld abheben an allen Bankomaten weltweit
  • Nur elektronische Zahlungsvorgänge, keine Einzahlung von Bargeld (weil keine Filialen)
  • Kontoüberschreitung mit marktüblichen Zinsen
  • Keine Verzinsung von Guthaben
  • Gemeinwohl-Beitrag: Ein kleiner Beitrag kann pro Monat an ein Projekt deiner Wahl gehen (z.B. Beitrag zu Sozial-Konten, Umweltinitiativen, etc.) Die Kontoführung wird nicht über Finanzspekulationen querfinanziert und die Kontoführungsgebühren werden einen Gemeinwohl-Beitrag beinhalten. Daher wird das Gemeinwohl-Konto für Privatpersonen nach heutiger Planung rund 8,– Euro pro Monat kosten. Die monatlichen Kosten für Firmenkonten sollen, je nach Nutzung der Konten, zwischen 15,– und 30,– Euro liegen.

Ist das Zahlungsinstitut auch ethisch?

Ja, das zukünftige BfG Zahlungsinstitut kann als Ethik-Institut bezeichnet werden. Im Gegensatz zum üblichen Bankgebaren wird das BfG Zahlungsinstitut seine künftige Kontoführung nicht über Finanzspekulationen querfinanzieren. Der Ausschluss von Spekulationsgeschäften ist eines der wesentlichen Elemente unseres Bankenprojekts – wir werden keine spekulativen Aktien- oder Anleihegeschäfte auf dem internationalen Kapitalmarkt durchführen. Es ist geplant über die Kontoführungsgebühren auch einen Gemeinwohl-Beitrag zu finanzieren.

Was ist ein Zahlungsinstitut?

Ein Zahlungsinstitut (landläufig auch als „kleine Bank“ bezeichnet) ist ein Finanzdienstleister mit Fokus auf Zahlungsverkehr. Im Gegensatz zur einer Bank dürfen keine klassischen Kredite vergeben werden und keine Zinsen auf Guthaben bezahlt werden. Die gesetzliche Grundlage ist das Zahlungsdienstegesetz (ZaDiG).

 

Wir haben auf der Generalversammlung am 1. Oktober 2016 beschlossen als Etappe auf dem Weg zu einer Vollbank so schnell wie möglich ein Zahlungsinstitut zu gründen, voraussichtlich Anfang 2018.

 

Im Gegensatz zum üblichen Bankgebaren wird das BfG Zahlungsinstitut seine künftige Kontoführung nicht über Finanzspekulationen querfinanzieren. Der Ausschluss von Spekulationsgeschäften ist eines der wesentlichen Elemente unseres Bankenprojekts – wir werden keine spekulativen Aktien- oder Anleihegeschäfte auf dem internationalen Kapitalmarkt durchführen.

Warum ist vorerst nur ein Zahlungsinstitut geplant?

Um ein Zahlungsinstitut zu gründen braucht es signifikant weniger Kapital als für eine Bank. Darüber hinaus wird häufig nachgefragt, ob man schon ein Konto eröffnen kann. Deshalb ist die Etappe angedacht, mit Hilfe einer kleinen Banklizenz vorab Konten anbieten zu können. Somit kann auch das Statement „Ich hab hier mein Konto“ als Werbung dienen. Das Projekt wird dadurch greifbarer für die Genossenschafter/-innen. Darüber hinaus kann so das Projekt schrittweise in seine Banktätigkeiten hineinwachsen. Das Zahlungsinstitut soll Anfang 2018 starten. Mittelfristig wollen wir weiterhin eine Bank gründen, kurzfristig fokussieren wir uns auf das Zahlungsinstitut (sowie auf das Crowdfunding). Die mittelfristige Bank wird neben dem Gemeinwohlkonto auch Sparbücher und klassische Kredite anbieten, in einer späteren Phase auch ethische Fonds.